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Dokumentation

Den Zugriff von KI-Agenten auf Architekturdaten steuern

Ein Assistent kann das Modell lesen, ein ADD vorbereiten oder Änderungen vorschlagen. Jeder Vorgang braucht definierte Rechte, eine verantwortliche Person und ein prüfbares Ergebnis.

Aktualisiert am

Die Identität hinter der Anfrage

Ein Architekt fragt einen Assistenten nach den Abhängigkeiten einer Schadenanwendung. Die Verbindung kann seine persönliche Autorisierung oder ein gemeinsames Dienstkonto verwenden. Diese Varianten können unterschiedliche Daten freigeben und unterschiedliche Nachweise erzeugen.

Die Zugriffsdokumentation benennt Verantwortlichen, Zweck, betroffenes Architekturmodell und Ablaufdatum. Bei einem gemeinsamen Konto braucht das Team zusätzlich einen Nachweis, welche Person die Anfrage im Assistenten ausgelöst hat.

Lesen, Vorschlagen und Ausführen

ArchiLU bietet bereits MCP-Zugriff und eine Oberfläche für Agentenautorisierungen. Die Modi heißen unter anderem Nur Lesen, Vorschlagen und Autom. anwenden. Ihre Wirkung muss mit den Kontorechten und der Serverkonfiguration des Piloten geprüft werden.

Modelländerungen durchlaufen serverseitige Berechtigungs- und Governance-Prüfungen. Ein Vorschlag kann auf eine menschliche Entscheidung warten; eine autorisierte Identität kann Änderungen innerhalb der geltenden Regeln ausführen. Die automatische Anwendung durch Agenten setzt Aktivierung, passende Autorisierung und Grenzen für destruktive Vorgänge, Stapelgröße und Budget voraus. Eine ausdrückliche Genehmigungspflicht hat Vorrang.

Für ein ADD bestehen eigene Bearbeitungsvorgänge. Das Erstellen oder Bearbeiten seines Inhalts setzt die vorgeschlagene Architektur noch nicht im Modell um. Der Projektverantwortliche benötigt weiterhin eine dokumentierte Entscheidung über Lösung und Bedingungen.

Ein Versuch mit zwei Identitäten

Ein übliches Projektkonto und ein eingeschränktes Konto fragen dieselbe Anwendung ab. Anschließend versuchen beide eine Änderung außerhalb der vorgesehenen Befugnisse. Zur Prüfung gehören zurückgegebene Objekte, Ablehnung oder Genehmigungsstatus und der abschließende Modellzustand.

Auch Beziehungen und Zusammenfassungen gehören in den Versuch. Ein direkt verborgenes Objekt kann über eine Suche oder ein verbundenes Objekt sichtbar werden, wenn eine Prüfung fehlt. Getestet werden die vorgesehenen Vorgänge mit repräsentativen Daten.

  • Prüfen, ob ein erlaubter Lesezugriff den erwarteten Umfang liefert.
  • Prüfen, ob der Server einen verbotenen Vorgang ablehnt.
  • Einen zulässigen Vorschlag einreichen und seinen Status vor und nach der autorisierten Entscheidung prüfen.
  • Die Verbindung widerrufen und die Ablehnung einer neuen Anfrage prüfen.

Der Weg der abgerufenen Inhalte

Ein erlaubter Lesezugriff kann Anwendungsnamen, Lieferanten oder sensible Abhängigkeiten an das KI-Modell senden. Die Repository-Berechtigung bestimmt weder Verarbeitungsregion noch Aufbewahrungsdauer des KI-Anbieters.

Die Sicherheitsprüfung verfolgt Inhalte vom Repository über den MCP-Client zum Modelldienst und zu Protokollen oder Caches. Betreiber, konfigurierte Regionen und Aufbewahrungsbedingungen werden erfasst. Ein Repository in der EU belegt diese Eigenschaften für einen externen Assistenten noch nicht.

Für einen ersten Pilotbetrieb sollten unnötige Schwachstellendetails und personenbezogene Daten entfallen. Erforderliche Filter werden am Ausgang des Repositorys oder Clients getestet. Prüfen Sie den tatsächlich übertragenen Inhalt, auch wenn der Prompt bereits zum Ausschluss sensibler Daten auffordert.

Nachweise für eine Untersuchung

Bei einer Modelländerung werden Identität, Zielobjekte, Änderungsinhalt, Entscheidung und Ausführungsergebnis aufbewahrt. Beim ADD sind geprüfte Fassung und Entscheidungsverantwortliche relevant.

Der Gesprächsverlauf des Assistenten kann weitere Prompts und Werkzeugergebnisse enthalten. Umfang, Leseberechtigung und Aufbewahrungsdauer dafür werden gesondert festgelegt. Ein frei zugängliches Protokoll aller Antworten wäre ein zusätzlicher Speicher sensibler Architekturdaten.

Die einschlägige regulatorische Prüfung

Bei Finanzunternehmen im DORA-Anwendungsbereich wird die Vereinbarung als möglicher IKT-Drittdienst geprüft. Artikel 28 und 30 betreffen Vertragsregister und Vertragsbestimmungen. Für Dienste zugunsten kritischer oder wichtiger Funktionen gelten zusätzliche Anforderungen.

Bei personenbezogenen Daten werden Verarbeitungsgrundlage, Auftragsverarbeitung und Übermittlungen nach Kapitel V der DSGVO geprüft. Die KI-Verordnung stellt auf Zweck und Verwendung ab. Die Oberfläche eines Architekturassistenten bestimmt seine Risikoklasse nicht allein.

Risiko- und Rechtsfunktion dokumentieren die einschlägigen Bestimmungen und den geprüften Dienst. Interne Verbindungsrichtlinien können über gesetzliche Mindestanforderungen hinausgehen. Die Dokumentation kennzeichnet diese internen Bedingungen.

Zugriffsprüfung im Projektverlauf

Die Autorisierung wird am Ende des Piloten, bei einem Wechsel der Projektverantwortung und bei einem neuen KI-Anbieter überprüft. Ungenutzte Zugriffe werden entfernt. Wesentliche Änderungen an Rechten oder Konfiguration lösen eine erneute Prüfung aus.

Die Architekturleitung legt erlaubte Einsatzfälle fest; das Sicherheitsteam prüft Zugriff und Datenverarbeitung; die Projektverantwortlichen entscheiden über die vorgeschlagene Lösung. Namen und Zuständigkeiten gehören in die Betriebsvereinbarungen des Projekts.

Prüfunterlagen mit einer Entscheidung

Zum Abschluss stehen der tatsächliche Datenweg, Berechtigungstests, Anbieterbedingungen, das geprüfte ADD und offene Punkte fest. Jeder offene Punkt erhält Verantwortlichen und Termin. Die befugte Person kann den Umfang freigeben, einschränken oder Korrekturen verlangen.

Bei Änderungen an Anbieter, Client, Berechtigungen oder Datenumfang werden die betroffenen Prüfungen wiederholt. Eine Ausweitung baut auf den korrigierten Pilotunterlagen und den im Versuch festgestellten Grenzen auf.

In ArchiLU

Der Genehmigungsbildschirm: Ein Paket von drei Fakten, vorgeschlagen vom Assistenten einer Architektin der Bank, wartet auf die Entscheidung eines Kollegen.

Häufige Fragen

Hat ein Assistent dieselben Rechte wie alle Benutzer?
Seine Befugnisse ergeben sich aus der Identität und Autorisierung seiner Verbindung. Identität, Umfang und tatsächlich erlaubte Vorgänge müssen geprüft werden. Ein gemeinsames Dienstkonto benennt nicht jede Person, die es verwendet.
Erfordert jede KI-Änderung eine gesonderte Genehmigung?
Das hängt von Identität und konfigurierten Regeln ab. ArchiLU unterstützt Vorschläge mit ausstehender Genehmigung und autorisierte Ausführung. Die automatische Anwendung durch Agenten hängt von Serveraktivierung, Autorisierung und Schutzregeln ab; eine ausdrückliche Genehmigungspflicht bleibt wirksam.
Bestimmen Berechtigungen auch den Datenstandort?
Berechtigungen regeln Repository-Vorgänge. Verarbeitungs- und Speicherorte des Assistenten hängen von Bereitstellung und Vertragsbedingungen ab. Beides muss geprüft werden, wenn Architekturdaten an ein KI-Modell gelangen.